Blog

Choose awareness over ignorance

 

Say NO to ignoring people in need of help

 

Help preventing depression-related suicides

September 2018

 

 

In the end, it is not a question of money, fame and influence, but of knowledge and how honest and authentic you are.

August 2018

 

Welcome to the Future!

 

We all are fascinated on one hand about the brand new high-tech world called future, shocked on the other hand that there is only little space for humanity. All the movies in which machines take over the act of thinking and worlds that leave space only for one thing: perfection. Also, when it comes to human beings. Be it in terms of intellect, appearance or other skills that are needed to set oneself apart from others.

A two-class society where you are in or discharged as of no use.

 

Desirable for one, disgusting to others. Funny when you look at those who are on the in-favor side - ignoring that they are not the brightest candles on the cake - cause those are wrongly led thinking – the mirror hasn’t survived - that they are to get a spot in the line of the ones that they don’t.

Those who understood that such a two-class society would mean downfall are luckily the ones who – believing the movie almanac - would implement such a separation so it is to hope that it will never come to this in final. Unfortunately, way too many strive for this dream or better nightmare of a perfect separation by sorting people they meet into… well, into what? Actually, into nothing because for doing so they had to use their own thinking device. They don’t cause the internet, media and society already did by defining rich, famous, healthy, young and slim as the ultimate rejecting the rest. Where it is of course perfectly adequate to have only one of these labels because it is not a question of do-gooder. You are helpful, dedicated and friendly? Who cares? As long as you have no other label at hand, you are a failure.

 

Well, well and then they sit up there, the rich, the famous, the healthy, the young and the size zero on their Mount Olympus looking down. Down to those who are not labeled and which are treating each other, way more careful and respectful like those up there, on Mount Olympus, would wish, but there is only a malicious fight smoldering who is getting the top spot. And so they crucify themselves higher and higher anxious to outweigh each other only to notice that the higher they climb the lonelier it gets. It simply can’t everyone keep up by climbing up to the zenith of… of what actually? Elite of society? Richest of the rich?? No clue. Would have to ask if interested, but it’s not interesting. So, we watch. From down there. Watch them tumbling down after their exhausting ascent all of those who are presented to us as so ideal. And we, we are amused. No, we are not laughing at them, we are just smiling and go on with our own lives. Simple, friendly and helpful with a smile on our lips, a thank you and a you are welcome because we take it easy. We don’t belong there anyway. We don’t even want to cause those superficialities are just one thing: exhausting. And the one thing that ultimately remains, and really counts, that we won’t find up there, on Mount Olympus, anyway, but only in our hearts and the hearts of those who are standing beside us, walking with us and with which we one day old, gray and wrinkled hopefully enjoy a peaceful autumn of our life... in the brand new world of the future.

 

August 2018

 

Heute ist uns alles piepe

Unsere Gesellschaft, die Menschlichkeitswüste

 

Noch vor wenigen Jahren entwickelte sich unsere Gesellschaft von Qualität vor Quantität hin zu je billiger, desto besser, nur um dann in einen unangenehmen Sog von „ich bin nicht zuständig“ und „ich bin nicht verantwortlich“ zu geraten.

Willkommen in der schönen neuen Welt, in der die, die am lautesten brüllen – egal ob richtig oder falsch – und die, die am unverschämtesten auftreten und schon groß und mächtig sind, gehypt werden und die, die schwer und seriös arbeiten und sich bemühen hilfsbereit und anständig zu sein, noch tiefer in den Dreck getreten werden. Ist ja auch so befriedigend, wenn man selbst ein langweiliges Frustleben führt, den Frust gleich an anderen auszulassen, gell?

 

Es zeigt sich schon in ganz jungen Jahren, wenn Kinder, gerade einmal 14 Jahre alt im Internet eine Respektlosigkeit gegenüber Erwachsenen an den Tag legen, dass einem förmlich der Atem stockt. Oder sie sich im feinsten und ausgeklügeltsten Mobbing, Bullying oder Dissen versuchen, sodass unsereins die Worte fehlen. 0,0 Respekt vor dem Alter, der Erfahrung oder dem, was ihr Gegenüber schon in seinem Leben geleistet hat. Ach ja, schon wieder so eine altjüngferliche Tante, die ob ihres Nachtschattenschnepfendaseins gefrustet ist, mag jetzt manch einer denken, doch mitnichten! Ich bin weder altjüngferlich, noch eine Heilige, zwar sehr klassisch erzogen worden, habe mir aber im Laufe meines Lebens durchaus angewöhnt nach dem Motto zu leben: Wer austeilen kann, muss auch einstecken können, und das kann ich bestimmt. Was ich allerdings manchmal so mitbekomme, schockt einfach zutiefst.

 

Aber es wird ihnen ja auch vorgelebt, den lieben Kinderchen, und zwar von der Gesellschaft höchstpersönlich. Egal ob an Supermarktkasse, Ämtern oder in den Medien: Höflichkeit a la Danke und Bitte, leise Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit war gestern, heute sind wir laut, unfreundlich und dreist. Und die, die Macht haben, und sei es auch nur einen Antrag zu genehmigen oder abzulehnen, leben diese schamlos und mit Freuden aus. Probleme werden so lange ausgesessen, bis dem Gegenüber die Luft ausgeht, Nachrichten werden einfach nicht mehr beantwortet und dreist wird sich munter und feucht fröhlich an allem bedient, was das Licht der Öffentlichkeit erblickt hat, ist ja Gemeineigentum, nicht wahr?

 

Vorbei die Zeit der Rücksichtnahme und des Mitgefühls, wird sich schon ein anderer drum kümmern, vorbei die Zeit der Gerechtigkeit, ist ja sonst auch niemand, aus das Miteinander, heute kämpft jeder für sich alleine. Und wenn wir unseren Standpunkt nur laut genug vertreten, dann haben wir ja schließlich auch Recht, oder?

Etwas bestellt, bezahlt und nicht angekommen? Der Händler schiebt es auch den Paketdienst, der Paketdienst auf den Kunden und dann schließt sich der Kreis des „ich bin nicht schuld oder zuständig“, in dem Augenblick, in dem niemand die Schuld mehr an einen anderen weitergeben kann.

Wie ein perverses stille-Post-Spiel, hat sich herumgesprochen, wenn man etwas nur lange genug ignoriert, wird es sich von selbst lösen, das Problem oder die Angelegenheit. Ja, tut es auch meistens, nur dass es immer noch einen Leidtragenden gibt, nämlich den, der das Problem oder Anliegen hatte. Dass das Problem damit aber immer größer, gewichtiger, schwerer zu lösen oder eine Angelegenheit immer teurer wird, das hat niemand dabei so wirklich auf dem Schirm. Wieso auch? Dann wird halt im Endeffekt das Dreifache an Zeit oder ein Vielfaches an Geld investiert. Wen stört’s? Wir beseitigen lieber im Nachhinein die Schäden unseres Tuns oder eben Nichtuns, weil Empathie und Menschenfreundlichkeit ist ja gerade nicht in. Blöd nur, wenn es uns selbst trifft, dann ist das Geschrei groß. Jaja, sobald wir auf einmal am eigenen Leib zu spüren bekommen, wie es ist, ignoriert oder mit Respektlosigkeit und Desinteresse behandelt zu werden, da auf einmal kommt das große und böse Erwachen. Dann aber ist es meist zu spät, denn da sind wir dann auf einmal eben auf die falsche Seite der Wiese gehopst und da ist das Gras nicht grün und frisch, sondern gelb und verbrannt. Und von da an können wir nur noch die, die es „verdient“ haben, die mit Macht und Geld und Zeit von außen betrachten. Und auf einmal beginnen wir uns umzusehen und erkennen, dass auf unserer Seite gar nicht so wenige andere stehen und ebenfalls rübergucken, zu der anderen, der privilegierten Seite, die im Vergleich die viel kleinere Seite, mit viel weniger Menschen ist. Zu denen, die das Sagen haben. Die, die mit einer simplen Geste, Unterschrift oder Zustimmung oder einfach ein wenig Zeitinvestition uns, die wir auf der falschen Seite hausen, das Leben ein wenig erleichtern könnten. Und tun sie es? Nein, weil wir leben ja jetzt in einer „ist mir piepe“-Gesellschaft und da tut man so was nicht. Wir können ja nachher die Auswirkungen oder Schäden beseitigen, denn das ist in, heutzutage!